Geplante Ausstellungen

Juni 2017:
Bea Näf, Simon Abenhaim, Ruth Zwiener, Klaus Müller

Vernissage: 2. Juni 2017 um 19 Uhr

Bea Näf

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Sein  –  Stein  –  Formation
„Durch die Steinbildhauerei finde ich zur Ruhe. Die Steinarbeit beginnt intuitiv, ich folge dem Gefühl, zutiefst verbunden mit dem Stein.  Eine Schaffenskraft lässt mich walten, der Wille wird zurückgebunden, hin bis zu einem Motiv, einer reifen Idee. Spielerisches in meditativer Haltung folgt einer Maserung, Struktur, Transparenz, Licht und Form. Meine Skulpturen berühren in der Wegbeschreitung und an der Freude der Formation.“

  • Geboren 1960 in Radolfzell
  • Kunsttherapiestudium Fachhochschule Ottersberg,1982-1988
  • Schwerpunkt Erziehung der drei Kinder (1978, 1988, 1990)
  • Mitaufbau der Scuola di Scultura in Peccia, 1986-1996
  • Kurstätigkeit in Steindildhauen
  • Herstellung von Skulpturen seit dem Studium

Simon Abenhaim

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Gefühlswahrnehmungen leiten mich. Spontan, intuitiv und äusserlich bewegt zeige ich Farbemotionen.
„Jeder Pinselstrich ist eine Liebeserklärung an die Kunstmalerei.“

  • Auslandaufenthalte Spanien, Frankreich, Kibbutz in Israel
  • Ausbildung als Psychiatrie- und Krankenpfleger
  • Handels- & Fachdiplom im Sozialmanagement
  • Führung der Altersbetreuung im Notkerianum St. Gallen
  • Autodidakt in der Ölmalerei
  • 2 Semester, Schule für Gestaltung St. Gallen
  • Weiterbildungen an Seminaren

Ruth Zwiener

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Fliessen

  • Fliessen lassen, in stetiger Bewegung
  • Fliessende Wege,  kraftvolle Rhythmen, zarte Nachklänge
  • Farbe ist wässrig, sie berührt und belebt
  • Einblicke gewähren in darunterliegende Schichten  birgt inneren Reichtum

– Meisterkurs Farb-Klang-Körper
– Div. Weiterbildungen z.B. zHdK, FFR St. Gallen
– Studienaufenthalte in Spanien
– Div. Ausstellungen wie Galerie Rosenhofraum Wädenswil
– Bilder, Galerie Schrift-Art Rheineck und Projekt Seefrörne, Kunstpark am See in Lagenargen
-vertreten in div. öffentlichen Räumen

Klaus Müller

     

Thema meiner Arbeiten sind der menschliche Kopf oder Körper in abstrahierter Form, da mich Menschen in ihrer Viel-Gesichtigkeit interessieren und wie sie sich darin zum Ausdruck bringen. Bei der Arbeit selbst gehe ich nicht von einem vorgefertigten Modell oder einer vorgegebenen Idee aus, sondern versuche in einem Dialogmit dem Holz oder Stein bei dem ihre Eigenheiten (Risse, Einbuchtungen, Rundungen, Abbrüche, Kanten usw.) aufgenommen und bearbeitet werden, zu einer ausdrucksfähigen Form zu kommen. Dabei spielen Gesichtspunkte wie Ausgewogenheit, Bewegung, Linienführung, Gleichgewicht eine grosse Rolle. Am Ende dieses dialogischen Prozesses entstehen Skulpturen, deren Ausdruck Offenheit für unterschiedliche Eindrücke und Vorstellungen lässt.
Biographie

  • In Deutschland geboren,
  • Nach dem Studium zunächst als Lehrer tätig, später als Psychologeund Psychotherapeut.
    Arbeitet seit 1975 mit Holz, ab 2000 auch mit Stein.
  • Seit 1998 ausschliesslich als Bildhauer tätig.
  • Lebt und arbeitet seit 2006 in der Schweiz in Wolfhalden.
  • Verschiedene Ausstellungen in Deutschland und in der Schweiz.

Oktober 2017
Indigene Kunstschaffende Costa Rica & Appenzeller Kulturgut
Vernissage: Samstag, 28. Oktober 2017, 17h Maleku

Musikalische Umrahmung: Friedhelm Braun mit seinem selbstgeschaffenen Klanginstrument als Orgelbauer und Künstler.

Maleku, Costa Rica

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Die ausstellenden Maleku Rosa Álvarez, María Lilian Silva,Hazel Blanco, Leticia Morales,Betty Reyes und Nelson Mejía entspringen einem Zweig der Chibchas und repräsentieren mit ihrer Kunst mehrere indigene Kunstschaffende aus dem indigenen Volk der Maleku in Costa Rica. Das Reservat zählt noch ca. 600 Bewohner.

Die Gegend der Maleku beinhaltete vor der spanischen Besiedelung im Westen den Rincon de la Vieja, schloss den Vulkan Arenal zum Süden und den Rio Celeste als heilige Aufstellungsorte mit ein. Die Maleku haben ihre eigene Sprache und pflegten bis anhin ihre handgefertigte Souvenirkunst. Ihre Mythen und Familiengeschichten wurden bisher von einer Generation an die übernächste weiter gegeben. Eine ausgesuchte Person pro Familie wurde in die Mythen und Geschichten eingeweiht. Sie wurden und werden gehütet wie ein kostbarer Schatz. Leider gingen dabei Informationen verloren.

Kunstassistenten Victoria Acedo, Manuel Zuñiga, der bereits bekannte Franklin Zuñiga und die Galeristin, Kunst-, Mal- und Farbtherapeutin Nicole Tolle haben mitgeholfen, indigene Geschichten im Reservat zu erhalten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Erinnerungen wurden authentisch in farbige Geschichten umgesetzt oder in eine Skulptur geformt. Dank der Einwilligung der Stammesältesten und mit der Hilfe der Schweizer Stiftung Edunamica ist nach zwei Jahren Arbeit und Förderung in künstlerischen Techniken eine Ausstellung in der Nationalgalerie in San José realisiert worden. Dank der starken Verbindung der Galeristin zwischen Costa Rica und der Schweiz präsentiert nun die Galerie Tolle – Art & Weise eine aussergewöhnliche Ausstellung im Austausch zwischen der indigenen Kultur der Maleku aus Costa Rica und dem Appenzeller Brauchtum der Silvestercläuse aus der Schweiz. Beide Kulturen werden einander gegenübergestellt.

13 Malekus repräsentieren den indigenen Stamm mit Ihrer zeitgenössischen indigenen Kunst. 6 von den 13 Künstler/innen werden in die Schweiz eingeladen und teilen mit uns ihre wertvollen, indigenen Bräuche, Traditionen und Geschichten. Allen Kunstschaffenden ist es ein Herzensanliegen Geschichten im Andenken und Respekt an Ihre Vorfahren weiterzugeben, um sie zu erhalten.

In dieser Ausstellung wird einerseits magisches Denken gezeigt und andererseits Ursprünge von Kulturen erforscht und durch Kunst und Austausch fassbarer gemacht. Besucher werden sensibilisiert, Familiengeschichten weiterzugeben und ungewohntes Wissen über Bräuche über Generationen weiterzugeben.

Folgende Malekus repräsentieren weitere Kunstschaffende aus dem indigenen Stamm, welche vertreten sind mit ihren Werken und ihrem zeitgenössischen Kulturgut.

Ausstellende

  • Rosa Álvarez
  • María Lilian Silva
  • Hazel Blanco
  • Leticia Morales
  • Betty Reyes
  • Nelson Mejía

Stephan Kühne

Eine Bleistiftzeichnung, welche ich zum Geburtstag meiner Grossmutter anfertigte, gab Anstoss zur Auseinandersetzung mit Kunst.  Häuser und Dorfansichten in Bleistiftzeichnungen waren meine ersten Gehversuche. Ölmalerei und das Appenzeller Brauchtum folgten auf Holz und Leinwand.

Autodidaktisch kombiniere ich Modernes und Konservatives verbunden mit  schönen Traditionen. Den Weg der fotorealistischen Zeichnung und Malerei habe ich bis heute nie verlassen. Er bedeutet für mich ein Eintauchen in das Erlebte oder Gesehene einer ganz bestimmten Situation. Ausgangspunkt ist ein Fotoschnappschuss, und welcher in künstlerischer Freiheit trotzdem sehr detailgetreu widergegeben wird. All diese vielen Kleinigkeiten und Feinheiten auf eine Leinwand abzubilden, fasziniert mich ungemein.

Nicht nur die kunstvoll verzierten Hauben der Schuppel stehen im Fokus, sondern auch die Menschen, welche sie tragen oder gar bewundern.


2018

  • Mai/Juni: Regula Irniger und Hannes Irniger

Die Galerie-Tätigkeit wird per  Ende Juni 2018 aufgegeben, weitere Aktivitäten finden im Atelierhaus statt.